Aktuell

Ablesung der Wasserzähler für das Jahr 2017

In der Zeit vom 15.12.2017 bis 31.12.2017 erfolgt durch Beauftragte des Zweckverbandes die alljährliche Ablesung der mechanischen, analogen Wasserzähler.

Wir bitten Sie für einen ungehinderten Zugang zu den Zählern zu sorgen.

Ist in Ihrer Abnahmestelle ein digitaler Funkzähler installiert, ist ein Zugang und eine Zählerstandsmitteilung nicht erforderlich.

Sollten Sie in dieser Zeit nicht erreichbar sein, haben Sie folgende Möglichkeiten dem Zweckverband den aktuellen Zählerstand mitzuteilen:

- Telefon: 08262/9692-0

- Telefax:08262/9692-20

- Email:gebuehren@staudenwasser.de

- Internet:www.staudenwasser.de

Wird der Zählerstand nicht bis spätestens 31.12.2016 mitgeteilt, erfolgt gem. dem § 11 Abs. 2 BGS/WAS eine Schätzung des Jahresverbrauchs.

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Öffentliche Bekanntmachung der Verbandsversammlung 2017

am Freitag, den 01.12.2017, Beginn 09.00 Uhr im Bürgerhaus Reichertshofen

Tagesordnung:

1.Genehmigung des Protokolls der letzten Verbandsversammlung vom 02.12.2016

2.Benchmarking der Wasserversorgung in Bayern, EffWB 2016 – Ergebnispräsentation -

3.Berichterstattung

4.Satzungsrecht

- 1. Änderung der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung des Zweckverbandes Stauden-Wasserversorgung

   (Wasserabgabesatzung – WAS -) v. 14.12.2011

5.Genehmigung des Jahresabschlusses 2016

  • 5.1.Bericht Werkleiter
  • 5.2.Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses
  • 5.3.Genehmigung des Jahresabschlusses 2016
  • 5.4.Entlastung der Organe

6.Haushalt 2018

  • 6.1.Genehmigung Wirtschaftsplan 2018
  • 6.2.Festsetzung der Haushaltssatzung 2018

7.Sonstiges, Wünsche und Anträge

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Bericht über den Festakt: 50 Jahre Stauden-Wasserversorgung am 28.09.2017





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50-jähriges Gründungsjubiläum des Zweckverbandes am 05. September

Der gesamte Zeitungsbericht von Walter kleber steht Ihnen mit nachstehenden Link zur Verfügung.

Presseartikel 50 Jahre Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

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Bekanntmachung der Haushaltssatzung 2017

Die Haushaltssatzung 2017 des Zweckverbandes wurde im Amtsblatt Nr. 4/2017 des Landkreises Augsburg veröffentlicht.

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Berichterstattung aus der Verbandsversammlung v. 02.12.2016

Zum 50. Geburtstag: Staudenwasser macht sich fit für die Zukunft – Zweckverband modernisiert das Herzstück im Wasserwerk Reichertshofen – 700.000 Euro sind dafür eingeplant

Von Walter Kleber

Stauden/Reichertshofen | 50 Jahre nach seiner Gründung steht beim Zweckverband Stauden-Wasserversorgung die komplette Modernisierung der maschinen- und elektrotechnischen Ausrüstung am Verbandssitz in Reichertshofen (Gemeinde Mittelneufnach) an. Einem entsprechenden Beschlussvorschlag des Werkausschusses vom Oktober vergangenen Jahres folgte jetzt die Verbandsversammlung. Der Beschluss der Vertreter von 21 Städten, Märkten und Gemeinden erfolgte ohne Gegenstimme. Wie der Verbandsvorsitzende, Langenneufnachs Bürgermeister Josef Böck, und Werkleiter Armin Drexl den Verbandsräten erläuterten, umfasst die umfangreiche Ertüchtigung der Anlagen zunächst das Herzstück des Wasserwerkes in Reichertshofen. Dafür sind im Haushalt 2017 nach einer Kostenschätzung des Fachbüros Wasserplaner aus Regen im Bayerischen Wald 700.000 Euro eingeplant. Die Außenanlagen (Hochbehälter, Brunnen und Pumpstationen) sollen in den kommenden Jahren – mit einem deutlich geringeren finanziellen Aufwand – Schritt für Schritt folgen.

Dass bei den Pumpen und bei der Elektrotechnik Handlungsbedarf besteht, das bestätigte ein Gutachten des Fachbüros, das im März 2016 den gesamten wassertechnischen Bereich im Maschinenhaus unter die Lupe genommen hatte. Die technischen Anlagen stammen größtenteils noch aus der Anfangszeit des 1967 gegründeten Zweckverbandes. Maßnahmen zur Verbesserung der Betriebssicherheit und zur Optimierung des Energieverbrauchs stehen dabei im Vordergrund. Armin Drexl: „Die energetische Überprüfung unserer Anlagen hat ergeben, dass im Bereich der Haupteinspeisung und der Wasseraufbereitung erhebliche betriebswirtschaftliche Potenziale vorhanden sind.“ So seien die vier Reinwasserpumpen bereits seit über 40 Jahren im Betrieb, zunehmend reparaturanfällig und im Energieeinsatz ineffizient. Mit einem Austausch von drei Pumpen amortisierten sich die Anschaffungskosten bereits nach sechs Jahren. Die vierte Pumpe, die bei einem eventuellen Störfall die Wasserversorgung mit der „alten“ Technik sicherstellen könnte, bleibt als so genannte Backup-Ersatzpumpe erhalten.

Bei der veralteten elektrotechnischen Anlage, die nicht mehr allen geltenden Vorschriften entspricht und mit zunehmendem Verschleiß zu kämpfen hat, kommt ein weiteres Problem hinzu: es wird immer schwieriger, Ersatzteile für die sensiblen Anlagenkomponenten im Steuerungssystem zu bekommen. Vorsitzender Josef Böck: „Es besteht die Gefahr, dass die Betriebs- und Versorgungssicherheit mittelfristig darunter leidet und wir das hohe Niveau, das der Zweckverband Stauden-Wasserversorgung seit einem halben Jahrhundert garantiert, nicht mehr gewährleisten können.“ Einstimmig folgten die Verbandsräte nach den plausiblen Ausführungen des Fachbüros der Empfehlung der Werkleitung und gaben grünes Licht für die Ertüchtigungs- und Modernisierungsmaßnahmen der kompletten technischen Anlagen unter Einsatz eines zukunftsorientierten Automatisierungs- und Prozessleitsystems.

Fischach und Mittelneufnach liebäugeln mit Staudenwasser – Zusammenarbeit mit Zweckverband angestrebt – Schwabmühlhausen wird angeschlossen – Notverbund mit Krumbach

Von Walter Kleber

Stauden/Reichertshofen | Wie mehrfach berichtet, strebt der Markt Fischach für den Kernort Fischach und den Gemeindeteil Willmatshofen eine Vollmitgliedschaft beim Zweckverband Stauden-Wasserversorgung an. Werkleiter Armin Drexl berichtete in der jüngsten Verbandsversammlung von intensiven Gesprächen, bei denen sich eine praktikable Lösung abzeichne, die den Interessen beider Partner gerecht werde. Bis der Markt Fischach die erforderlichen Voraussetzungen für eine spätere Vollmitgliedschaft beim Zweckverband geschaffen habe, übernimmt der Staudenwasser-Verband demnach übergangsweise die befristete technische Betriebsführung der noch eigenständigen Fischacher Wasserversorgung. Eine Beschlussfassung des Marktgemeinderates darüber wird in Kürze erwartet. Sobald die Ertüchtigungsmaßnahmen im Fischacher Wasserwerk abgeschlossen sind, stünde einer Übernahme der Anlagen durch den Zweckverband nichts mehr im Wege. Für die Trinkwassergewinnung würden weiterhin die bisherigen Fischacher Brunnen heran gezogen, nachdem die Förderkontingente beim Staudenwasser schon seit Jahren ausgereizt und neue Lieferverträge nicht mehr möglich sind. Vollmitglied beim Staudenwasser-Zweckverband ist der Markt Fischach bereits mit seinen Ortsteilen Wollmetshofen, Siegertshofen, Itzlishofen, Tronetshofen, Heimberg, Aretsried und Reitenbuch.

Interesse, sich dem Zweckverband Stauden-Wasserversorgung anzuschließen, hat auch die Gemeinde Mittelneufnach, auf deren Gemeindegebiet sich das Wasserwerk Reichertshofen befindet. Laut Werkleiter Armin Drexl liegt dem Verband ein schriftlicher Antrag auf Vollmitgliedschaft der Wasserversorgung vor. Ebenso wie Fischach betreibt die Gemeinde Mittelneufnach die Wassergewinnung für ihren Hauptort Mittelneufnach derzeit (noch) in Eigenregie. Sie müsste aufgrund des begrenzten Staudenwasser-Förderkontingentes mit übernommen werden. In den kommenden Gesprächen, so Armin Drexl, müsse jetzt zunächst der Gesamtzustand in Mittelneufnach ermittelt, die notwendigen Ertüchtigungsarbeiten definiert und zeitnah umgesetzt werden. Für den Gemeindeteil Reichertshofen bezieht Mittelneufnach bereits Staudenwasser vom Zweckverband.

Bereits seit 1987 besteht im Wasserlieferungsvertrag mit der Gemeinde Langerringen die Zusage, bei Bedarf auch an die Ortsteile Schwabmühlhausen, Falkenberg und Schwabaich eines Tages Staudenwasser zu liefern. Jetzt möchte die Gemeinde Langerringen aufgrund der Schutzgebietsproblematik der eigenen Wassergewinnung im Ortsteil Schwabmühlhausen diese Lieferzusage in Anspruch nehmen. Sie ist in den langfristig genehmigten Fördermengenberechnungen des Zweckverbandes berücksichtigt. Die bisherige Trinkwasserversorgung von Schwabmühlhausen und Schwabaich erfolgt derzeit noch über eine eigene Wassergewinnung (Quellfassung) durch die Wasserwerksgenossenschaft Schwabmühlhausen. Der Ortsteil Falkenberg verfügt über Eigengewinnungsanlagen. Der Bau der Zubringerleitung, so Werkleiter Drexl, wird im Laufe des Jahres gebaut.

Bereits Ende 2015 wurde der gemeinsam gebaute gegenseitige Notverbund mit der Stadt Krumbach in Betrieb genommen. Der Kostenrahmen des je zur Hälfte vom Zweckverband und von Krumbach finanzierten Projektes (Gesamtkosten rund 180.000 Euro) wurde nicht nur eingehalten, sondern sogar knapp unterschritten. Neben der Möglichkeit, künftig Staudenwasser an die Stadt Krumbach zu liefern, können bei einer Lieferstörung jetzt auch das Heilbad Krumbad, sowie die Stadtteile Edenhausen, Attenhausen und Mindelzell über die Stadt Krumbach versorgt werden. Armin Drexl: „Das ist ein weiterer Schritt hin zur Verbesserung und langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im Verteilnetz des Staudenwasser-Verbandes!“

Die Gesamtfördermenge im Jahr 2016 lag beim Staudenwasser-Verband mit rund 2,3 Millionen Kubikmetern im Normalbereich. Eine Lieferung an einen Notverbund war im vergangenen Jahr nicht erforderlich.

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Technische Informationen der im Versorgungsgebiet verwendete digitale Wasserzähler

Die technischen Dokumente über die seit 2014 verbauten Wasserzähler stehen im nachfolgenden Link zum Download (gepackt) bereit. Alternativ besteht die Möglichkeit sich direkt auf der Internetseite des Herstellers näher zu informieren.

Technische Dokumentation digitale Wasserzähler

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